Ihr habt auch eine eigene Identität.
Shownotes
Laura Hiltawski ist Jugendreferentin in Heilbronn. In dieser Folge erzählt sie, wie sie Raum für Jugendliche schafft und was das mit ihren eigenen Erfahrungen am Jörg-Ratgeb-Platz zu tun hat. Sie ist gelernte Ergotherapeutin und hat einen neuen Weg eingeschlagen. Was beide Aufgaben gemeinsam haben und wie sie dazu kam, erfahrt ihr in dieser Folge.
Laura ist es wichtig, bei der Firmvorbereitung den Jugendlichen mitzugeben, dass die ihre eigene Identität haben und ein eigener Mensch sind. Sie möchte dabei Jugendlichen die Freiwilligkeit ermöglichen, sie unterstützen, ihre Stärken und Schwächen besser kennenzulernen und sich selbst zu finden.
Jede Woche öffnet Laura die Jugendräume, damit Schülerinnen und Schüler essen, chillen und Musik hören, miteinander reden und sich auf die Klassenarbeiten vorbereiten können. Der Mittagstreff soll ein Safe Space sein, also einfach ein Raum, wo junge Menschen da sein dürfen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden aus dem Quartierszentrum ist sie da, falls ein offenes Ohr oder andere Hilfe gebraucht wird. So kann man einfach nur kurz vorbeischauen und wieder gehen oder die ganze Mittagspause verweilen.
Mit HOLY.BRONX macht sich Sarah Harst auf die Suche nach Menschen und ihren Geschichten. Sie fragt, was heute wichtig, wertvoll und heilig ist oder sein könnte.
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Dieser Podcast ist Teil des wirdwas.fyi-Netzwerks für junge Erwachsene in der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Holy Prongs dem Podcast, bei dem ich mich auf die Suche mache nach den Geschichten von jungen Menschen im Raum Hypron.
00:00:09: Und heute habe ich die liebe Laura zu Gast!
00:00:12: Schön dass du da bist.
00:00:13: Laura stelle
00:00:14: dich doch einfach mal kurz vor wer du so bist und was du machst?
00:00:17: Ich bin die Laura.
00:00:18: Ich bin für ein zwanzig Jahre alt, komme aus Hyprone und bin gelernte Ergotherapeutin, arbeite aber jetzt als Jugendreferentin hier in Hyprons Böckingen und überm Salzgrund Also Biberach, Kirchhausen und Neckar Gartach.
00:00:32: Und bin froh heute bei dir zu sein mit dich hier zu sitzen und gespannt was wir heute hier noch alles machen.
00:00:37: Cool!
00:00:38: Ja spannend.
00:00:39: Du sagst du bist Ergotherapeutin?
00:00:42: Wie kommt man da drauf als Ergoterrapeuten den Weg in die Jugendarbeit einzuschlagen?
00:00:48: Also sowohl die Ergotherapie war nicht auf meinem Lebensplan also ich wusste davor auch nicht mit Ergotherapy irgendwas anzufangen Und die Jugendreferenzstelle kam auch ganz plötzlich eigentlich in meinem Leben.
00:01:03: Ja, nachdem ich die Ergoterapie Ausbildung gemacht habe und dort ein Jahr gearbeitet habe ... genau hab ich dann mich umorientiert und wollte eigentlich zur Caritas gehen... und dachte dort als Therapeutin vielleicht was zu bekommen.
00:01:17: aber da war tatsächlich nicht eine Stelle frei beziehungsweise genau!
00:01:24: war ich aber trotzdem zum Bewerbungsgespräch, wurde ich eingeladen und dann kam die Jugendreferenzstelle.
00:01:32: Hab mir das mal so ein bisschen durch den Kopf gehen lassen und ja hab gedacht ... Ich habe ja auch in der Kirche viel erleben dürfen als Ministrantin und war auf vielen Fahrten unterwegs Und hab meine Jugend dort eigentlich größte Zeit verbracht.
00:01:48: deswegen Warte zu meinen Anspuren zu sagen Ja!
00:01:51: Ich möchte den Jugendlichen auch so eine Möglichkeit geben
00:01:55: Ja cool.
00:01:56: Und darf ich auch fragen, was hat dich damals motiviert, Ergotherapeutin zu werden?
00:02:01: Also hätte ja auch sein können wenn du in den Kindern- und Jugendarbeit aktiv bist, dass du direkt soziale Arbeit oder irgendwas studierst oder eine Ausbildung machst.
00:02:11: Was hatte ich damals motivierte Ergatherapeuten zu werden ?
00:02:15: Ich habe dadurch, dass sich meine Fachhochschulei für Anne kennen musste, habe ich ein freiwilliges soziales Jahr gemacht Und das habe ich im Klinikum am Weisenhof gemacht.
00:02:26: Dort durfte ich die Ärzte zum ersten Mal kennenlernen durch die Vierterepoitinnen, hab da echt viele verschiedene Bereiche kennengelernt, hauptsächlich dann geriatrisch also mit älteren Menschen ab sechzig und ältem... ...und hab da ein ganzes Jahr intensiv mit denen mitgearbeitet.
00:02:44: Der Beruf hat mir eigentlich so gefallen nicht... war schon immer so, dass ich gesagt habe soziale Menschen und diese Richtung.
00:02:52: Das ist irgendwie schon was für mich genau.
00:02:54: Und dann war ich mit meiner Mama beim Takt auf einem Tür hier in Heilbronn.
00:02:57: Okay?
00:02:59: Genau!
00:02:59: Und dann irgendwie hat es gepasst und hab gesagt gut das mache ich da jetzt.
00:03:03: Ja
00:03:03: cool spannend.
00:03:05: Ist das das Klinikum Weißenhof in Weinberg?
00:03:08: Genau
00:03:09: ja schön
00:03:11: Cool, spannend.
00:03:11: Da durfte man sich dann auch beim freien sowie liegenden sozialen Jahr so ein bisschen die Schwerpunkte aussuchen und das Medizinische und so, es hat mich schon interessiert.
00:03:21: Und das ging ja dann so ein bissel in die Richtung weil alles andere war, ich weiß gar nicht mehr was man aussuchen konnte aber das waren meine Top-One.
00:03:28: Cool!
00:03:29: Dann kam ich tatsächlich dorthin.
00:03:31: Das hat dann das Wohlfahrtswerk einfach entschieden.
00:03:34: Schön Ja cool, spannend Würde ich das sagen?
00:03:39: In beiden Shops arbeite ich ja irgendwie mit Menschen.
00:03:43: Gibt es andere Gemeinsamkeiten, die jetzt so die Jugendreferenten-Stelle und aber auch deine Stelle als Ergotherapeutin gemeinsam haben?
00:03:51: Auf jeden Fall!
00:03:52: Also wie du gesagt hast der Mensch steht im Mittelpunkt in beiden Berufen.
00:03:57: Aber auch diese Selbstwirksamkeit also... Sowohl in der Ergotherapie versucht man ja, den Menschen weitgehend selbst wirksam zu machen und ihm im Alltag zu helfen.
00:04:09: Und es alltags tauglich zu machen.
00:04:13: Ich würde jetzt in der Jugendreferenz Stelle genauso sagen also man versucht den Jugendlichen zum Beispiel ihren Alltag wahrzunehmen und zu schauen, mit was müssen die eigentlich täglich kämpfen.
00:04:24: Und jetzt kommt halt noch dieser nicht nur die Selbstwirksamkeit im Leben selbst sondern auch so diese eigene Glaube mit dazu.
00:04:32: wie kann man diesen im Alltag und in seiner eigenen Identität im Ich sein irgendwie finden?
00:04:40: Ja spannend!
00:04:41: Sehr cool!
00:04:43: Gibt es so andere Aufgabenfelder, die jetzt du hast gerade schon gesagt Jugendliche zu begleiten, die so zu deinem Haupt... Aufgabenfeld gehören?
00:04:52: Genau, also im Zuge der Arbeit gibt es ja die Sakramente.
00:04:57: Ich arbeite mit den Fahrern und mit den Ehrenamtlichen dabei, die Firmung aufzubauen und Jugendlichen da genau auch mitzubegleiten und einfach genau denen das Sakrament zu ermöglichen.
00:05:11: Und wir versuchen, also ich zumindest versuche auf jeden Fall, dass es nicht einfach nur ein Ritus ist.
00:05:17: Wo man sagt okay, ich hake das jetzt ab weil zum Beispiel die Eltern haben gesagt ich mach' das jetzt.
00:05:21: Ohne dies kann man z.B.
00:05:22: nicht heiraten oder so... Da gibt's ja diese ganzen Nicht-Vorauteile.
00:05:27: aber ja solche
00:05:29: Formale Regeln vielleicht?
00:05:31: Ja sowas.
00:05:32: und für mich ist es wichtig zum Beispiel bei der Firmung, dass die Jugendlichen auch sagen können hey ich kann damit aus anfangen Firmungen bedeutig auch erwachsen werden.
00:05:41: Und bei der Kommunion hat man dann auch so ein bisschen viel mit spielen und noch und so, und versucht es noch ein bisschen anders zu machen.
00:05:47: aber ich finde so bei der Firmung sollte man schon den Jugendlichen aufzeigen oder versuchen aufzuzeigen wie sie sich da finden können.
00:05:56: also das ist für mich gerade dieser Bereich wo die sagen können Ich achte dann nochmal irgendwie anders drauf.
00:06:02: ich tu nochmal was vielleicht auch hinterfragen was man früher nicht hinterfragt hat Und man hat da noch einen ganz anderen Blick.
00:06:09: Man ist noch nicht ganz erwachsen, aber man geht darauf zu ... Man hat auch in der Schule dann einfach dieses ... Jeden Praktikum oder es kommt zu anderen Wegen und dass man die da auch mitbegleitet und den Glauben da einfach stärken kann so das man sagen kann ich glaube kann ja komplett unterschiedlich aussehen bei jedem.
00:06:27: Und dass man so ein bisschen seinen eigenen Weg findet
00:06:29: Ja Vielleicht einfach noch auch für diejenigen, die zuhören und nicht so viel mit dem katholischen Glauben und den Sakramenten anfangen.
00:06:37: Also die Firmung beginnt ja in der Regel ab vierzehn.
00:06:40: Man muss ja mindestens vierzehnt sein beider Firmungen.
00:06:44: Und ist quasi so der Einstieg dann auch nochmal Ja zu sagen?
00:06:48: Genau.
00:06:49: Was
00:06:49: würdest du noch sagen was was so wichtig ist um das Sakramentfirmung nochmal zu beschreiben?
00:06:55: also Das große Ganze wäre ja der Heilige Geist, der da auf einen Kommel soll bei der Firmung.
00:07:03: Der wird ja durch den Pfarrer bzw.
00:07:06: durch den Gesandten vom Bischof, wird er dann am Tag der Führung dem Jugendlichen übergeben?
00:07:13: Kann man das so sagen?
00:07:14: Ja also ich würde schon auch sagen meistens ist es ein Weihbischof der den Sacrament der Firmung spendet und es soll ja schon so ein wichtiges heiliges Zeichen irgendwie auch sein.
00:07:26: Es soll einen bestärken auf jeden Fall, es soll zeigen dass man halt auch nicht alleine ist das man immer jemanden hat der mit einem geht und ihn dann in guten aber auch in schweren Zeiten bestärkt und sagt du bist nicht alleine du schaffst das.
00:07:44: Ja, das ist glaube ich was wir immer wieder brauchen auch.
00:07:48: Egal ob man sich das gegenseitig zusagt oder ob man es sich von oben zusagen lässt und schön ist es ja auch immer.
00:07:54: wenn also da meine eigene Firmung denke ich fand es total schön dass meine Taufpartien dann
00:08:01: auch
00:08:02: aber es muss ja nicht die Taufpatien sein dann auch die Hand auf die Schulter legt und damit signalisiert hey Ich gehe den Weg mit dir ich steh hinter dir Das ist schon was Besonderes.
00:08:15: Da merkt man, man ist nicht alleine.
00:08:17: Genau!
00:08:20: Jetzt haben wir da eigentlich ganz viel drüber gesprochen und vielleicht kannst du es noch mal irgendwie in ein zwei Sätzen zusammenfassen, was dir besonders wichtig ist wenn du junge Menschen auf dem Weg zur Firmung begleitigst?
00:08:35: Ich würde jetzt sagen zu merken dass das eine Freiwilligkeit von den Jugendlichen ist Merken, hey ich mach das.
00:08:53: Weil es mir gut tut und nicht weil man mir das so aufzuwärts.
00:08:56: Also für mich ist es ganz wichtig den Jugendlichen zu zeigen ihr habt auch eine eigene Identität Das große und ganze isst.
00:09:06: Ich möchte dass sie merkt Dass die ein eigenständiger Mensch sind mit Stärken und Schwächen Und ich würde gerne dass Sie das bei der Firmung einfach kennenlernen wer sie wirklich dann sind.
00:09:19: Klar, im Weg mit dem Glauben.
00:09:22: Aber dass sie ... Dass es da so ein Funken rüber springt, wo Sie einfach merken können, hey das ist mein Weg und das tut mir gut und das nicht gut.
00:09:33: Und so irgendwie
00:09:36: ja.
00:09:36: Also eine Freiwilligkeit auch in der eigenen Selbstfindung vielleicht?
00:09:40: Ja genau!
00:09:41: Auch auf dem Weg zum Erwachsen werden...
00:09:44: Nicht dieses ... aufgezwängte und dieses von oben her abgesagte.
00:09:47: Du musst es so und so machen, weil... Es ist einfach eine Zeit wo man sich selbst findet und ich weiß wie ich war.
00:09:55: Und teilweise
00:09:55: immer noch bin.
00:09:57: Ich war auch stur und habe mein Ding durchgezogen, wenn man gesagt hat nein!
00:10:02: Das gehört dazu.
00:10:03: Man muss sich irgendwie selbst finden.
00:10:06: Da müssen wir auf jeden Fall dabei sein vor allem bei denen die's möchten.
00:10:13: Ja
00:10:14: cool Würdest du dann sagen, du musst es manches auch erlernen?
00:10:19: Gibt's so irgendwie Skills die du aus deiner Jugendarbeit heute besonders nutzen kannst.
00:10:25: Auf jeden Fall das Verständnis glaube ich!
00:10:28: Ich verstehe einfach wenn Jugendliche irgendwie sagen, dass ist grad vercrincht... Das ist irgendwie so.. Also in der Ergotrep, man muss ja viel beobachten und analysieren Und ich finde, dass ich das zwar gut kann dieses Beobachten Und ich merke einfach, wenn da die Jugendlichen sagen hey irgendwie es passt gerade nicht und dann versuche ich vielleicht einen anderen Weg den das nächste Mal einzuschlagen.
00:10:54: Also das wäre so ein Skill wo ich sage dadurch dass ich auch noch von zwanzig Jahre alt bin und die Jugend hatte sowohl in der Kirche aber auch nicht nur in der kirche Ich hatte auch meine Jugend Irgendwo am Joghratgeberplatz mit meinen Mädels und war auch in der Stadt.
00:11:12: Also ich hatte da so zwei Welten, die so irgendwie aufeinander getroffen haben aber ich konnte das gut verbinden.
00:11:19: Und ich glaube dass sich das sehr gut kann dieses Verständnis für die haben wie sie sich eine Situation fühlen und es versuchen wollen um zu ändern beim nächsten Mal, dass ist einfach noch mehr attraktiv für die ist.
00:11:32: Vielleicht ist ja auch gerade das ein ... Ja, katholische Kirche ist ja dann doch.
00:11:37: Zumindest wenn man in den Sonntagsgottesdienst guckt recht hoch vom Durchschnittsalter und vielleicht braucht es gerade – also das erlebe ich auch immer wieder – dass junge Menschen wir junge Menschen einfach anders ticken und manche Dinge sich vielleicht auch für uns anders anfühlen.
00:11:55: Gerade auch weil die digitale Welt zum Beispiel unwiederbringlich zum Leben dazu gehört.
00:12:02: Und da einfach auch zu sagen, hey ich frag nach.
00:12:07: Ich gucke was tut den jungen Menschen gut?
00:12:10: Den Jugendlichen und das aber auch offen anzusprechen.
00:12:15: Ja
00:12:16: ist nicht immer leicht.
00:12:18: Das wird man immer gegen einen Strom.
00:12:20: Aber ja, ich bin noch ein Fan davon.
00:12:23: Nicht alles Alte ist schlecht weil alte Sachen sind trotzdem auch gut.
00:12:29: Ich bin nicht so der Fan zu sagen, wir kippen das jetzt alles weg und machen alles komplett neu.
00:12:33: Ich würde gerne eine Mischung daraus haben.
00:12:35: tatsächlich aber da müssen beide Parteien und es ist nicht immer sowohl die ältere als auch die neue Ration.
00:12:41: Da gibt's einfach ganz viele Wände gegen die man läuft.
00:12:44: und ja die Mischungen zu erfinden das ist nicht ever leicht.
00:12:49: Ja
00:12:49: da wünsche ich dir auf jeden Fall jetzt schon mal viel Erfolg und dass das immer besser gelingt.
00:13:00: Als wir uns vorab mal getroffen haben, hast du erzählt bzw.
00:13:04: ich habe es natürlich auch auf Insta gesehen, dass du gerade einen Mittagstreff aufbaut gemeinsam im Quartierszentrum in Böckingen.
00:13:13: Erzähl doch mal was bedeutet das?
00:13:15: Was machst du da?
00:13:16: Ja also wir haben vor kurzem uns zusammengeschlossen mit dem Mittagstreff.
00:13:20: Also ich mache das wie du gesagt hast mit dem Quartierzentrum den Altböckigen zusammen und Die Jugendräume in Böckingen werden Dienstags immer geöffnet, für zwei Stunden.
00:13:31: Gerade für die Schüler und Schülerinnen von nebenan.
00:13:36: Wobei da kann jeder gerne kommen?
00:13:38: Und wir haben es für alle Jahrgänge, haben wir das geöffnete.
00:13:41: Also ist nicht nur bezogen darauf.
00:13:44: In erster Linie versuchen wir, die Räume zu öffnen, dass die Jugendlichen Zeit haben außerhalb vom Schulgelände auch ihre Mittagspause zu verbringen.
00:13:52: Klar, jeder hat so ein bisschen seinen Spot aber ... Kleines bisschen so ein Safe Space eröffnen, dass die Jugendlichen dort sein dürfen.
00:14:01: Sie dürfen dort ihre mittags Brot zum Beispiel essen.
00:14:05: Das was sie beim Kaufland kaufen können, sie gerne bei uns essen.
00:14:08: Wir haben Räume.
00:14:09: wir haben auch eine kleine Terrasse.
00:14:10: das heißt im Sommer Hoffentlich
00:14:13: kann
00:14:14: man draußen chillen.
00:14:16: Aber im Großen und Ganzen besuchen wir den einen Raum zu bieten, wo sie sich wohlfühlen, wo Sie sich angenommen fühlen auch Und wo sie einfach ihre Mittagspause außer vom Gelände in Ruhe verbringen können Wo sie meine Dwegen am Handy chillen können Musik hören können mit denen reden können Sich auf die Klassenarbeit nach der Mittags Pause vorbereiten können.
00:14:35: Also es ist einfach ein Raum wo sie da sein dürfen Und wir sind auch da, falls ein offenes Ohr gebraucht wird, sind wir auch vorhanden und können immer helfen.
00:14:44: Aber eine Möglichkeit nicht nur auf dem Boden irgendwo draußen chillen zu müssen.
00:14:48: Sehr gut!
00:14:49: Du hast jetzt gesagt von der benachbarten Schule um welche Schule geht's da?
00:14:52: Genau,
00:14:53: wir haben direkt neben der Heiligkreuzkirchenböcklinge die Heinrich-Von-Kleist-Schule.
00:14:58: Es gibt auch noch umliegend andere aber die ist halt direkt neben den Gemeinden.
00:15:03: deswegen die Schüler haben.
00:15:04: Nicht mal glaube ich zwei Minuten Fußweg zu uns...
00:15:07: Ja, das glaube ich der Lehrerparkplatz ist direkt bei Laftbord.
00:15:10: Genau!
00:15:11: Also Lehrerparkplatz vorbei und dann direkt über unseren in die Jugendräume runter.
00:15:15: Diesen leider ein bisschen versteckt muss man ein bisschen suchen aber steht immer eine Tafel draußen mit Mittagstreff.
00:15:22: Sehr cool also.
00:15:23: das heißt wenn jetzt jemand zuhört und Bock hat einfach vorbeizukommen?
00:15:27: Dann geht es beim Parkplatz von Heiligkreuz direkt
00:15:31: runter.
00:15:32: Genau, da sind so Treppen die runterlaufen und dort sind wir.
00:15:35: wenn wir bei gutem Wetter nicht selbst draußen stehen findet ihr uns auf jeden Fall unten in den Räumen und da darf jeder wirklich kommen.
00:15:42: man kann auch einfach nur kurz vorbeischauen und wieder gehen.
00:15:44: Man kann die ganze Mittagspause verweilen.
00:15:46: Wir sind auf jeden fall die vollen zwei Stunden für euch da.
00:15:50: Schön, cool.
00:15:51: Ja, spannend!
00:15:53: Vielleicht komme ich auch mal vorbei.
00:15:54: Habt ihr eine Mikrowelle?
00:15:56: Nee leider nicht.
00:15:57: Ich habe nur einen Topf.
00:16:00: Aber wer
00:16:01: weiß vielleicht... Wir versuchen wohnheitlich anzubieten, entweder etwas zu verkaufen für nicht viel Geld oder was zu verschenken.
00:16:08: Wir haben letzte Woche Eis verschenkt und da kamen ganz viele.
00:16:13: Und tatsächlich gestern kam auch viele und wollten, habt ihr Eis?
00:16:16: Und nicht so heute leider nichts.
00:16:19: Aber trotzdem sind ein paar geblieben und sind dann wieder gegangen.
00:16:21: also es war trotzdem die Wissen zumindest jetzt auch wo sie uns finden können
00:16:25: sehr gut ja schön und gibt's was weißt dir da daran besonders viel Spaß macht.
00:16:32: auch
00:16:34: zum einen dieses wenn man zusammen kommt dass man eigentlich zusammen alles als nicht nur Gemeinschaft sondern als Da rechten auch zwei, drei Personen in was man alles so ... In Bewegung setzen kann.
00:16:46: Jeder bringt irgendwie etwas mit und sei es jetzt von der Persönlichkeit her oder auch materielle Sachen jeder hat irgendwas was von Vorteil ist Und ich finde daraus kann schon so viel gemacht werden.
00:17:00: Was mir noch Spaß macht einfach die Jugendlichen zu sehen.
00:17:03: Ich muss immer schmunzeln wenn ich die angucke und nicht mehr denke Was ihr da redet?
00:17:10: Weil ich dann merke, wie man es bei uns immer gesagt hat.
00:17:13: Dass die ältere Generation unsere Sprache nicht mehr besteht.
00:17:16: Bin ich heute tatsächlich auch schon an dem Punkt manchmal, wo ich mir denke... Ich hab keine Ahnung was ihr gesagt habt aber ich akzeptiere es und ich schmunzel frag entweder oder ich lasse es und Google später nach.
00:17:26: Du bist ja auch noch nicht so lang im Job.
00:17:28: Also vielleicht lernst du das
00:17:30: Wording noch?
00:17:31: Genau, aber es macht mir wirklich Spaß die einfach kennenzulernen und die Lebenswelten kennenzulehren und auch zu sehen wie sie daran wachsen.
00:17:40: Schön cool!
00:17:43: So Laura und jetzt sind wir auch schon bei der letzten Frage angelangt für dich auch gibt es einen Moment ein heiligen Moment der dir bisher in deinem Leben besonders in Erinnerung geblieben ist.
00:17:55: Ja Da kann ich direkt sagen, auf jeden Fall der Weltjugentag.
00:18:00: Cool!
00:18:01: Das war ein Moment und ein Erlebnis besser gesagt, der mich sehr geprägt hat... Ich kann es gar nicht so ganz in Worte fassen aber dieses Erlebnis in der Gemeinschaft vor Ort zu sein, zu beten und zu singen und dort die ganze Woche Gemeinsam, Gemeinschaft erleben zu dürfen in verschiedenste Art mit verschiedensten Kulturen und Menschen.
00:18:28: Das hat mich bis heute geprägt und es bleibt bis heute in meinem Kopf.
00:18:32: Darf ich noch fragen wann der Weltjugentag war?
00:18:35: Und wo?
00:18:36: Also der war in Pol...
00:18:38: In Krakau!
00:18:40: ...und der war zwei Tausendsechzehn.
00:18:42: Ah ja okay das ist jetzt ziemlich genau zehn Jahre
00:18:45: her.
00:18:45: Ja das stimmt.
00:18:47: Ja.
00:18:48: Da kamen wirklich aus dem Dekanat verschiedenste Menschen beim Weltjugentag, zumindest in unsere Gruppe und da sind wir mit dem Bus nach Polen gefahren und waren dann eine ganze Woche am Deiner Schule irgendwie auf einer Isomatte und in einem Schlafsack übernachtet mit ner kalten Dusche.
00:19:05: aber es waren wirklich tagtäglich so viele schöne neue Erlebnisse dass man das alles einfach vergessen hat.
00:19:12: ja cool
00:19:14: ja
00:19:15: schön Vielen Dank, dass du da warst.
00:19:19: Dass du uns von deinen Erlebnissen erzählt hast in den letzten zehn oder noch mehr Jahren.
00:19:25: Danke, dass ich da sein durfte!
00:19:26: Ja, freut mich euch.
00:19:28: vielen lieben Dank fürs Zuhören.
00:19:30: Schön das ihr zugehört habt, dass ihr Laura kennengelernt habt.
00:19:34: Ihr wisst jetzt auch wo ihr sie findet und dann würde ich sagen vielleicht hören wir uns
00:19:40: bald wieder.
00:19:41: Ich würde mich sehr freuen.
00:19:42: Mach's gut!
00:19:43: Tschüss.
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